Klötze.

Der Babykerl kann nun zwei Bauklötze stapeln und ich platze vor Freude.
Dieses Mamading ist sehr effektiv.

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Klötze.

#achstadt

U-Bahn-Fahrerin heute so: „Ick danke Ihnen janz doll, dit se vorhin so viel Jeduld jehabt haben. Die Tür is‘ einfach nich‘ uffjejangen. Kannste nüscht machen.“

Ach Berlin, wenn du willst, kannst du ja doch gut sein. Und das sogar im November. Komm, lass dich mal drücken.

#achstadt

Poem.

Diese Frau hat mich mit ihren Worten beeindruckt. Auch wenn es in Deutschland völlig okay ist, sein Baby in der Öffentlichkeit zu stillen, gibt mir das Video zu denken. Und dann kam mir in den Sinn, dass es auch die andere Seite gibt: Frauen, die nicht gern in der Öffentlichkeit stillen, weil es ein sehr persönlicher Moment ist. Frauen, die dabei ganz bei sich und dem Baby sein wollen. Hachjanun.

Poem.

Bis ins Hurra gespielt.

IMG_5633„Welches Konzept verfolgt eigentlich die Babykerl Kita?“ wurde ich kürzlich mehrfach gefragt. Ich antwortete, dass unserer Kita hoffentlich das Konzept „Spielen“ am Herzen liegt. Denn das sollen (Klein-)Kinder tun. Spielen! Das ist ihr Beruf. Ihre Bestimmung. Ihr Wesen. Der Babykerl soll spielen, bis er nicht mehr kann. Bis er vom Spielen erschöpft ist. Bis er sich ins Hurra gespielt hat. Das ist mein sehnlichster Wunsch. Bitte!
Alles was ich möchte, ist, dass mein Babykerl gut betreut wird. Das liebe Menschen auf ihn aufpassen und sich um ihn kümmern, während der Mann und ich ein bisschen Geld verdienen sind. Dabei muss er dann mit zwei Jahren kein Englisch lernen. Französisch auch nicht. Er muss auch nicht plötzlich Trompete spielen können. Oder Einrad fahren. Er kann alles wollen. Ich will aber nicht, dass er alles muss. Abgesehen vom Spielen. Ich möchte gern, dass er viel spielt.
Vielleicht gehe ich da ein bisschen einfach ran. Ja, vielleicht. Aber der Babykerl ist ein Babykerl und der braucht es nicht kompliziert. Er soll es lieber hübsch haben.

Bis ins Hurra gespielt.

Joghurt.

Das ist heute ein bisschen aus dem Ruder geraten. Ja, ich wollte mal wieder Frozen Joghurt. Aber eigentlich nur eine kleine Portion mit Erdbeersoße. Soweit hat die Bestellung auch gut geklappt. „Einmal eine kleine Portion. Mit Erdbeersoße drauf.“ Joghurtmadame bereitet alles zu. „Ach…das sind ja bunte Streusel!“, höre ich mich sagen. „Die bitte auch noch.“ Äh okay…was ist denn jetzt los? Joghurtmadame schielt auf meinen Bauch und verteilt bunte Streusel auf den Becher. Und zwar nicht zu knapp. Ach…das ist doch eigentlich ganz hübsch. Und schon tönt es aus mir heraus: „Mh…Minimarshmallows…die bitte auch noch.“ Na ganz dufte. Joghurtmadame lächelt verständnisvoll. Ich verlasse den Laden, setze mich auf eine Bank, schaue das Wunderwerk an und frage das Baby im Bauch, was es sich dabei gedacht hat, so eine wilde Bestellung aufzugeben. Anschließend inhaliere ich Joghurt-Erdbeersoße-Streusel-Marshmallow-Dings. Bald danach ist mir schlecht. Erstmal hinlegen. Damit das alles auch gut wirken kann. Baby, wir sprechen uns noch!

Joghurt.