Explosion.

Bisherige Tagesleistungen: Milch erst in Büroküche, dann im restlichen Büro verschüttet. Mit Müsli um mich geworfen. 2 x gestolpert. 1 x nur um weniger Millimeter eine Säule verfehlt. Deswegen schreibe ich hier heut auch nichts weiter rein, weil ich etwas Sorge habe, dass das puppige Blog wahlweise im- oder aber explodiert.
°
°
°
°
Betrachten Sie doch so lang das Foto. Ich nenne es „Wandertasse“. Man erkennt sehr gut, dass der Kaffee über den Rand der Tasse schwappte und die Tasse anschließend auf dem Tisch spazieren ging. Sachen gibt’s. Glaubt dir kein Mensch.

Advertisements
Explosion.

Jauchzend.

Warum nicht im Schnee mal ein Disc Golf Turnier spielen? Die Sorge war allerdings groß, dass man als Schneemann endet und sich eine Mohrrüber ins Gesicht stecken muss. War aber nicht so. Nur ein bisschen kalt am Anfang. Vier Hosen übereinander sorgten schnell für die puppige Wohlfühltemperatur und so ein Turnier hat ja auch viel mit Bewegung zu tun. Außerdem im Angebot: Ein kleiner Taschenofen, der die Wurfhand wärmte.

Disc Golf im Winter am See: Durch den Schnee stapfen und dem Geräusch lauschen, dass das weiße Zeug unter den Schuhen macht. In die Wintersonne blinzeln während das Rauschen des Sees im linken Ohr kitzelt. Gut und gern auch mal eine Scheibe im Wasser versenken und zu wissen, dass ein anderer Disc Golfer sie bestimmt retten wird. War auch so. Auf diese Bande ist eben Verlass. Die Mitreisende und einzige weitere Frau beim Turnier auf verschiedenen Bahnen jauchzen hören und sich freuen, dass es bei ihr offensichtlich ganz wunderbar läuft. Innerlich klatschen, weil es mit den dicken Handschuhen einfach komisch aussieht. Bei ihrem Knallerwurf auch mal laut johlen. Weil es verdient war. Und das Puppenergebnis? Nicht überragend, aber zufriedenstellend. Ich geb‘ ja ehrlich zu, dass mein Anspruch da nicht besonders hoch ist. Vielleicht sollte ich das mal überdenken und endlich auch wirklich trainieren und all sowas.

Noch was: Wenn das Schilf bei jeder Welle des Sees klirrt, weil kleine Eisbrocken festhängen, handelt es sich übrigens um ein Schilfcollier. Das wurde beschlossen und ist ab sofort ein Fakt und demnächst sicher ein nicht zu unterschätzender modischer Hype.
°
°
°
Und das Beste am Wochenende? Die Mitreisenden. Flippste völlig aus.


Jauchzend.

Endlich.

Endlich mal wieder Theater. Nach langer Pause. Die gar keine Gründe hatte. Vielleicht mangelte es an Zeit. Vielleicht auch an einem freien Kopf. „Es hat sich nicht ergeben.“, wie man so schön sagt. Allerdings ergibt sich nur selten etwas, wenn man nicht einfach mal eine Karte bestellt. Oder drei für Reihe 12. Und dann so ganz ohne Theatervorhang in der Schaubühne zu Molières „Der Menschenfeind“. Eine gelungene Inszenierung. Klar durchdacht. Schlüssige Dramaturgie. Sinnvoller Einsatz von Kamera und Bildschirm. Verschieben von Ebenen. Verlassen der Bühne und weiterspielen in der Berliner Nacht auf der Straße. Wir waren sehr angetan. Und sind es noch immer. Anschauen!

Endlich.

Umzugsschwund.

Ein bisschen Schwund ist ja immer. Beim Umzug hat es eine Stehlampe entschärft, die nun ziemlich traurig ihren Kopf hängen lässt. Sei’s drum.
°°°
Falls Sie oder Freunde von Ihnen oder deren Freunde eine Wohnung in der Hauptstadt suchen, hätte ich da was für Sie. Das ehemalige Puppenheim sucht noch einen Nachmieter. Genauere Informationen zur Behausung gibt es per Mail. Sie wissen doch, dass ich hier keine Details in die Welt trage.

Umzugsschwund.