Sprache.

Der Babykerl spricht.
Erinnert ein bisschen an die Peanuts.
Also die Lehrerin der Peanuts.

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Sprache.

Publikum.

Eltern, die das ganze Privatleben inklusive peinlicher Fotos ihres Kindes ins Internet stellen: Bitte! Lasst! Das!

Ich bin froh, dass meine Kinderfotos in einem Fotoalbum kleben. Wenn ich Lust habe, schau ich sie an. Und wenn ich möchte, zeig ich sie Freunden. Fremde hingegen bekommen sie nicht zu sehen. Ich nenne es „Privatleben“. Und dieses „Privatleben“ gönne ich auch dem Babykerl. Ja, ich schreibe über ihn. Babyquatsch eben. Aber ich zeige keine Fotos, nenne seinen Namen nicht und sage nicht, wo wir wohnen. Weil es nicht nötig ist. Weil er nicht ins Internet gehört. Und weil der Babykerl kein großes Publikum zum Aufwachsen braucht. So ist das.

 

Publikum.

Seifenblasen.

Es gäbe so viel zu berichten. Wie der Babykerl ganz verliebt in Seifenblasen ist und wie ich deswegen nun den Beruf der Seifenblasenbeauftragten ausübe. Oder wie der Babykerl kürzlich seinen ersten Geburtstag feierte und ich ganz emotional wurde. Nun, es ist viel los. Und deswegen sitzen wir gerade im Auto auf dem Weg ins Blaubeerland. Dem Sohn mal einen Elch zeigen. Was auch sonst. Sommer ahoi.

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Seifenblasen.

Poem.

Diese Frau hat mich mit ihren Worten beeindruckt. Auch wenn es in Deutschland völlig okay ist, sein Baby in der Öffentlichkeit zu stillen, gibt mir das Video zu denken. Und dann kam mir in den Sinn, dass es auch die andere Seite gibt: Frauen, die nicht gern in der Öffentlichkeit stillen, weil es ein sehr persönlicher Moment ist. Frauen, die dabei ganz bei sich und dem Baby sein wollen. Hachjanun.

Poem.