Wetter.

Liebe Lesserinnen und Leser, bitte erschrecken Sie nicht, aber ich habe Ihnen etwas mitzuteilen: Es ist völlig normal, dass es im November auch mal schneien kann. So zum Beispiel heute in der Hauptstadt und in anderen Orten Deutschlands. Viele fallen in eine Art Starre, wenn sie die erste Schneeflocke sichten. Allerdings bleiben die Finger beweglich, um die Sensation noch auf allen Kanälen zu verbreiten. Man nennt dieses Schneephänomen auch „Wetter“. Ist nicht schlimm, dieses Wetter. Nervt halt manchmal. Hält sich aber im Großen und Ganzen an seine jahreszeitliche Bestimmung. Und…wie sag ich es dem Kinde…es ist November. Wir gehen stark auf den Winter zu und da wir uns noch immer auf der Nordhalbkugel der Mutter Erde befinden, darf es dann eben schneien. Da kann doch jetzt das Wetter nichts dafür. Wenn jetzt Mai wäre, würde ich mich schon auch ein wenig über so ein Schneeflöckchen wundern. Es ist aber nicht Mai. Schade eigentlich, aber nicht zu ändern. Also dann…es schneit. Da kiekense, wa. Ich brauch übrigens einen Schlitten.

Im vergangenen Jahr habe ich übrigens auch mal was zum Thema Schnee geschrieben: „Da das, was gerade vom Himmel fällt, unmöglich Schnee sein kann, wird es wohl Koks sein.“ (Es war dann aber doch nur Schnee. Also Wetter. Also völlig normal so.)

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11 Gedanken zu “Wetter.

  1. zimtapfel schreibt:

    Völlig unvorbereitet. Immer.
    Besonders die Autofahrer hier in Kiel, die können damit gar nicht umgehen.
    „Waaaaah, eine Schneeflocke, man kann nicht mehr fahren! Aaaaaaah!“ *rutschkrachbumms*

  2. Ich hätte nichts gegen Weiße Weihnachten. Oder auch Weißen Geburtstag, den ich nächste Woche habe. Als Novemberkind bin ich eben dieses „Wetter“ gewohnt. Auch das damit verbundene Verkehrschaos. Das alle anderen immer überrascht sein müssen. Tzs.

  3. Hallo,

    ich werde in ca. 2 Wochen in die Hauptstadt reisen und hoffe, dass dann noch ein bisschen was übrig ist vom Schnee !!

    Heben Sie mir was auf, ja?

    Leider ist in Grossstädten immer ziemlich schnell nur noch grauer Matsch am Boden. Da gefällt mir der Schnee auf dem Lande viel besser.

    Liebe Grüsse
    asty

  4. Vom Sofa aus mag ich Schnee.
    An den meisten anderen Orten eher nicht so. Vielleicht auch gar nicht.
    Was aber auch an meinem Stadtrandwohnraum liegt. Wissense, hier blockiert einen der Schnee. Man kommt nicht mehr problemlos an die Orte, zu denen es einen gerade zieht. Das kann man nicht mögen. Niemals. Da fühlt man sich eingeengt und dann ärgert man sich. Weil man doch wieder keinen HuskySchlitten gekauft oder in einen Unimog investiert hat. Schon findet man sich mittendrin im schönsten Wettergenörgel wieder. Zack, da hat es einen.

  5. Klar, Schnee kann nerven … wobei 110% der Autofahrer schon paniken wenn es nur ein bisschen regnet. ;)

    Mich nerven Schnee & Co. nur, wenn ich deshalb nicht mit dem Rad zur Arbeit kann, sondern den ÖPNV nutzen muss. Menschenmassen die an mir ziehen und drücken … Katapultstart-Straßenbahnen, die nach 200 Metern Schleichfahrt brutalst abbremsen … meine Nerven sind nach 2 Stationen parterre.

    Aber was wirklich groß ist: In richtig kalten Wintern ein langes WE an der Ostsee! Zerborstene Eisschollen am Strand, Wind, ein paar kreischende Möwen … und kaum Menschen. Bläst Dir so richtig das Hirn durch … hoffe, daß es diese Saison mal wieder klappt.

  6. zimtapfel: Als würde es diesen Schnee nur jedes 10. Jahr geben. Kreisch.

    An Garasu: Das wäre ungefähr so, wie jedes Jahr aufs Neue von seinem Geburtstag überrascht zu sein, ne? Ich wünsche dann trotz Novembergeburtstag ein paat Sonnenstrahlen.

    asty: Bis jetzt rieselt es nur leicht vom Himmel und verdunstet anscheinend, noch bevor es den Boden erreicht. Ich gebe aber trotzdem mein Bestes…in zwei Wochen kann ja viel passieren.

    Nika: Mich dünkt, wir haben bereits im vergangenen Jahr über Ihr kleine Schneeabneigung gesprochen. Kann das sein. Wissen Sie…ich denke, wir sollten einfach mal gepflegt Schlitten fahren gehen und danach Schneeengel zaubern. Ehrlich.

    iForia: Ostsee im Winter…es gibt nichts Schöneres. Sie haben das vortrefflich beschrieben. Auch wenn es bei mir diesen Winter nicht nach einem Ostseebesuch aussieht, drücke ich Ihnen dafür die Daumen.

    1. Hallo nochmal,

      inzwischen ist der Schnee hier bei mir auch schon angekommen. (können Sie ja mal gucken kommen)

      Trotzdem vielen Dank! Jetzt könnte ich ja ein bisschen was nach Berlin mitnehmen, falls alles schon wieder geschmolzen sein sollte. Wir haben auf jeden Fall genug.

      Liebe Grüsse
      asty

  7. Ach so, das ist normal… dann muss ich mir ja keine Sorgen machen. Vielen Dank.
    Ein Schlitten steht übrigens auch auf meiner Liste, der dieses Jahr noch zu erwerbenden Gegenstände, und dann: mit der Seilbahn rauf aufn Berg und mit dem Schlitten wieder runter – yeah!

  8. Die werte Puppe ist also auch Winter-Ostsee-Fan? Sehr löblich!

    Da möchte ich direkt eine Musikempfehlung aussprechen: Kitty Hoff & Forêt-Noire! Ganz wunderbare deutsche Chansons made in Berlin, Madame spielt bei Livekonzerten auch gerne mal per Geigenbogen auf einem Fuchsschwanz (dit is ne Säge, nix Tierisches ;). Die Kapelle schafft live eine Atmosphäre, die ihres Gleichen sucht.

    Warum komm ich da jetzt drauf? Einfach hier klicken und Lied Nummer 13 „Wintermeer“ anhören, nein genießen: http://www.simfy.de/#/artists/675487-Kitty-Hoff-Foret-Noire/albums/542818-Blick-Ins-Tal/tracks/14450396

      1. Jefühlsduselich? Na, hab ja jesacht: Chanson. Dit muss dann so! ;)

        Normalerweise hör ich auch janz andere Musik, aber nach Einladung zum RecordReleaseKonzert wurde ich Fan von Kitty Hoff.

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