Ziel.

Tag 18 19 des Arbeitsmarathons. Es ist fast geschafft und was soll ich sagen: Mir geht es gut. Soweit. Die Konzentration hinkt ein bisschen hinterher. Die Ränder unter den Augen sind etwas dunkler geworden. Die Wohnung sieht aus wie Sau. Man kommt ja zu nichts. Aber zusammenfassend kann ich sagen: Ich habe es mir schlimmer vorgestellt. 19 Tage durcharbeiten mit je ca. 60 Wochenstunden bringen ein Püppchen noch nicht an ihre Grenze. Aber fast. Vielleicht ist es auch gerade die Wochenendarbeit, die es erträglich macht. Seit Juli beruflich je ein Wochenende in vier bisher unbekannten Städten verbracht. Davon besonders in der letzten Stadt und damit am letzten Arbeitswochenende massiv gefeiert. Warum auch nicht am Sonntag bis zum Morgengrauen Äppelwoi trinken, wenn man dafür die Billardniederlage der vorletzten Stadt mit einem Darttriumph ausgleichen kann. Allerdings liebäugel ich gerade sehr mit den freien Tagen, die da um die Ecke kieken. Gesamtsituation: I feel a little Schubiduuuh.

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Ziel.

7 Gedanken zu “Ziel.

  1. Ich bin jetzt verunsichert. Ich weiss einfach nicht, ob ich ein Schubiduuuh nach 18 Arbeitstagen am Stück unfassbar tapfer oder unfassbar irre finden soll. Ich überlege jetzt schon eine ganze Zeit, aber ich kann mich wirklich beim besten Willen nicht entscheiden. Vermutlich sind Sie einfach beides, unfassbar tapfer und unfassbar irre, werte Puppe. Und nein, darüber diskutieren wir nicht, mit diesem Prädikat werden Sie jetzt einfach mal leben müssen.
    (Ja, ich habe heute meine strenge Phase angefangen. Auch, wenn die vorraussichtlich noch ungefähr die nächsten 30 Minuten aushalten und dann sowieso einknicken wird.)

  2. Ansku: Aber sowas von olé.

    Nika: Vermutlich kann ich mit dem Prädikat „unfassbar tapfer und unfassbar irre“ sogar sehr gut leben. Mir wird ob Ihrer strengen Phase auch nichts anderes übrig bleiben. Möglicherweise bitte ich meinen Chef, das auch irgendwann in dieser Form ins Arbeitszeugnis zu schreiben. Und das unterschreibe ich anschließend mit „Schubiduuuh“.

  3. Ich habe mal an einem 11.11. meine Kündigung aufgesetzt und war versucht, sie mit „Tätää Tätää Tätää“ zu unterschreiben. Somit finde ich den Gedanken, ein Arbeitszeugnis mit Schubiduuh unterschreiben zu wollen, völlig legitim.
    Ich sag’s ja immer „Für mehr Quatsch in der Welt.“

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