Short cut.

via kumullus

Ich werde mir diesen Spruch auf ein Schild malen.
Und es bei Endlosdiskussionen hochhalten.
Es Menschen zeigen, die permanent in der Vergangenheit wühlen.
Und dennoch die Gegenwart nicht verändern können.
Denn: Bauch schlägt Kopf.

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Short cut.

10 Gedanken zu “Short cut.

  1. Ich muss Ihnen, werte Puppe, widersprechen.

    Je nach Schwere des Ergebnisses einer Aktion ist es durchaus angesagt, dediziert und dezidiert darüber nachzudenken. Gerne auch länger.

    Einfach try and error … fire and forget … das kann man machen, wenn z.B. keine anderen Menschen durch das eigene Vorgehen betroffen sind … oder die eigene Company … wie Sie sehen, wird der Kreis der möglicherweise Nicht-Betroffenen plötzlich sehr klein.

    Wenn es rein um die eigene Person geht (was selten der Fall ist …) … und „man“ sicher ist, div. Versuche ohne Schäden durchzustehen … okay, es sei … sobald externe „Dinge“ tangiert werden: Vorsicht mit dieser Herangehensweise.

    Sie sind jung.

    Ich bin alt.

    Für irgendwas muss Lebenserfahrung schließlich gut sein.

  2. Bauch schlägt Kopf definitiv. Sonst hätte ich keine Kinder und wäre nicht schon mit popligen 26 Jahren, 6 1/2 davon verheiratet. Irren kann man sich immer. Und egal wie man sich entscheidet, niemand kann einem sagen, ob es richtig war. Es gibt kein richtiges richtig. Und schon gar kein allgemein gültiges.

  3. iForia: Nachdenken über die Vergangenheit? Ja. Leben im Konjuktiv? Nein. Ein gesundes Verhältnis zwischem dem, was ist und dem, was war, ist sehr gut. Aber Menschen, die nur in der Vergangenheit wühlen und alle Möglichkeiten mit ihren möglichen „Was wäre wenn“ immer und immer wieder durchdenken, gehen mir ordentlich auf die Nerven. Sie verstehen? Meine Jugend erlaubt mir wohl diese Gedanken. Wir sprechen uns dann in ein paar Jahren noch mal. P.S. Dabei bin ich gar nicht mehr jugendlich. Aber das wissen Sie ja nicht.

    Kassiopeia: Wow…Sie legen wirkllich ein gutes Tempo vor. ;) Wüsste man schon vorher, ob eine Entscheidung richtig oder falsch wäre, würde man wohl sehr gelangweilt durchs Leben schlendern. So aber bleibt es spannend.

    1. Ach werte Puppe, zwischen Konjunktiv-Leben und Shice-egal-was-passiert gibt’s doch noch ein paar Zwischenstufen.

      Was mich besonders an diesem sinnfreien Sinnspruch da oben aufregt, ist das MINUTES.

      Ich bin beileibe kein Zauderer und hab in meinem Leben sicher Dummheiten gemacht, aber je nachdem, was so passiert, sollte man sich schon Zeit für eine Analyse nehmen. Das dauert ja nicht unbedingt Wochen, treibt einen aber weiter, als einfach den nächsten Dummsinn auszuprobieren.

      Vaastehnse jetze wat ick meine?

      @Hans: Danke für den Beistand!

      1. Ich verstehe total, was Sie meinen und der Spruch soll nicht ausdrücken, dass ich eine „Shice-egal-was-passiert“-Attitüde vertrete. Mensch iForia…Sie kennen mich doch. Sie wissen doch, dass ich auch eine Grübeltante bin, aber…und es gibt immer ein aber: Prinzipiell bin ich dafür, dass Leben mit seinen Momenten zu genießen und klar gehört dazu auch, aus der Vergangenheit zu lernen. Ohne Frage. Vielleicht ist der Blogeintrag auch schwer zu verstehen, denn er ist tatsächlich auf einige Personen aus dem echten Leben bezogen, bei denen mir fast der Kragen platzt und die manchmal nicht wissen, welcher Monat gerade ist, weil Sie noch über die vergangenen 15 Jahre nachdenken.

      2. Jaaahaaa, ick vaasteh Sie! Sie mich hoffentlich auch? :)

        Und von verbünden kann ja ma janich die Rede sein, nur weil zwei Herren die gleiche Meinung äußern, Sie Verschwörungstheoretikerin.

  4. bis auf den satz „justifying what could`ve, would`ve happened“ ist dieser spruch für mich gemacht – ein hübscher mahnender zeigefinger, wenn ich mal wieder im over-analyzing zu versinken drohe. ich wünsche ich könnte öfters meinen kopf ausknipsen und dafür einfach den bauch anmachen. und übrigens: wie das immer so ist bei sinnsprüchen – die übertreibung dient der veranschaulichung…..

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