Prüfend.

Ich bin ja eher schüchtern. Im Internet. Kein echter Name, keine wirklichen Hinweise und besonders: keine Fotos von mir aufm Blog. Wer mich kennt, erkennt mich hier allerdings auch an den Kleinigkeiten. Wer mich nicht kennt, sieht Frollein Puppe vor sich. Manche bezeichnen es als paranoid. Ich nenne es Privatsphäre, denn in diesem Internet gibt es zu viele Verrückte. Deswegen passt die heutige „Leitlinie des Tages“ vom Projekt eETIQUETTE so gut zum puppigen Blog. P.S.: Ich habe das Internet ausgedruckt. Nicht alles, aber diesen Spruch. Er liegt jetzt in der Nähe des Rechners. So denke ich auch gleich immer an die Frau Mama, die meistens sowieso Recht hat und deren prüfender Blick aus der Ferne jedes Foto untersucht, das den Weg ins Internet finden soll. Freigaben von Kunden sind einfacher zu erreichen.

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Prüfend.

9 Gedanken zu “Prüfend.

  1. apostelchen schreibt:

    Weniger ist nicht nur hier mehr,wie ich finde.
    Ich finde die Dosis an Fotos hier ist schon ganz okay und ich lese ja keine blogs weil mich das Privatleben der Schreibenden so interessiert,sondern weil viele Schreiberlinge witzige,nette Storys aus dem Alltag zu erzählen haben,die einen am Rechner ein leise kichern lassen.Manchmal glaube ich regelrecht manche Blogger denken sie machen sich interessanter,umso privater sie schreiben…
    Es ist schon was dran an Ihrem Spruch Fr.Puppe.Muttis haben nicht umsonst (fast)immer Recht.

  2. Uhu schreibt:

    ach Frl. Puppe, das ist auch gut so! Ich als abundanmalKommentareSchreiber les hier oft .. sehr oft sogar .. und schmunzle viel und werd auch zwischendurch zum Nachdenken angeregt … und habe ein für mich passendes Bild von der Frau Puppe .. und das ist OK so .. das Bild kann man doch nicht einfach realistisieren, oder?

  3. Kann ich voll und ganz verstehen! Ich lehne außerdem jegliche Facebook, Twitter, StudiVZ etc.-Scheiße ab. Sogar wegen meines Blogs habe ich mich mo.na.te.lang gegrämt. Soviel aus meinem Leben Fremden zu erzählen. Uargh! Ich bin wirklich froh, dass es kein Quotenburner ist, sondern sich nur eine handvoll Leute, vor allem meine weit weg wohnenden Freunde, darauf verirren.
    Am liebsten würde ich eine Mauer mit Selbstschussanlage und Minenfeld um mein Haus ziehen. Aber das könnte etwas paranoid wirken, oder?

  4. apostelchen: Hach…vielen Dank. Ich verstehe auch nicht, dass einige Blogger so viele private Bilder bloggen, aber es ist am Ende jedem selbst überlassen, was er ins Internet stellt.

    Uhu: Das Bild was Sie haben, wird auf jeden Fall richtig sein, denn immerhin geht es in diesem Blog vor allem ums Schreiben und um Kuriositäten des Alltags. Und eben manchmal auch um die wirren Gedanken einer Puppe. =)

    An Garasu: Man bekommt ja mit der Zeit ein Gefühl dafür, was man online stellen kann und was nicht. Manchmal möchte ich gern über irgedwas bloggen, lass‘ es dann aber, weil es irgendwie nicht passt. Öffentlichkeit kann ein Kreuz sein.

    himmelblau: Haha….brav, liebe Himmelblau. Vielleicht kommt dann gar ein Urlaubsfoto zu Ihnen geflattert. Man kennt sich ja sozusagen schon länger. ;)

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