Raffbar.

Diskussionen zwischen einer Frau und einem Mann sind grundsätzlich verwirrend. Die Frau erklärt etwas. Der Mann schüttelt den Kopf und erklärt es anders. Die Frau schüttelt daraufhin ihr Haupt und erklärt es dem Mann noch mal. Nur anders. Damit er es versteht. Der Mann versteht aber nicht und erklärt es wieder anders. Das geht mehrmals hin und her bis die Erklärungsansätze von Frau und Mann auf das Gleiche hinauslaufen. Dann sind bestenfalls beide zufrieden und freuen sich ob ihres Sieges. Daraufhin folgt Schweigen. Jetzt wäre eigentlich alles gut, würde die Frau (in diesem Fall namens Puppe) nicht plötzlich sagen:

Nicht ich habe es jetzt endlich gerafft, sondern ich habe es nur raffbar für dich erklärt.

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Raffbar.

21 Gedanken zu “Raffbar.

  1. es gibt noch die variante, die ich da leider bevorzuge ^^:
    alles wie bei Ihnen bis auf den letzten gesprochenen satz, beide glücklich. aber nach ungefähr neunundneunzig unterhaltungen dieser art stellt man fest, daß man sich in einen mitten-kompromiss diskutiert hat, den man in seiner gesamtheit so nie wollte oder ertragen kann. :-/

  2. not quite like beethoven: Ja….es ist alles gut. :)

    wortteufel: Bin da…am Herz.

    iForia: Das letzte Wort ist doch immer das schönste Wort.

    rebhuhn: Ohje..das klingt ein bisschen kompliziert.

    kittynn: Haha…genau…es scheint wohl auf viele Wohnzimmer zu passen.

  3. Abkürzen kann man das übrigens wahlweise mit einem pampigen „Ich hab eh Recht“ oder, auf verlorenem Posten durch ein „Ach, mir auch egal.“

    Also, nicht das ich wüsste, wovon ich da rede. Ähem. Ich muss weg.

  4. Das „letzte Wort“ … meinense damit das legendäre (und umstrittene) „Mehr Licht!“ vom ollen Goethe? ;)

    Oder Ähnliches?

    Et jibt ja prinzipiell zwei Heranjehensweisen: „Gleich & Gleich jesellt sich jern“ und „Jejensätze ziehn sich an“.

    Aber: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dit „Gleich & Gleich jesellt sich jern“ besser & länger klappt … meiner Erfahrung nach macht „Jejensätze ziehn sich an“ aber viiiiel mehr Spaß … kostet mehr Nerven, ist aber auf vielen Ebenen erbaulicher.

    Wollense darüber nich ma wat bloggen? So aussem Puppenhaus? So ’n „Insight“ ins Puppen-Leben? (:

  5. Nika: Die zwei Antworten sind nicht gut für den Frieden zwischen Frau und Mann. Allerdings manchmal auch unausweichlich. Ich weiß allerdings auch nichts Näheres darüber…genauso wie du. *räusper*

    monika: Sehr gut.

    iForia: Ich meinte eher so allgemein das „letzte Wort“. Um bei jeder Diskussion noch eins draufzusetzen. Auch ohne Goethe. Ich finde übrigens gleiche Gegensätze ganz dufte. Nerven lass ich anderswo, aber nicht im Puppenhaus. So…und jetzt stopf ich das Puppenhausschlüsselloch wieder zu. Genug gesehen.

  6. Allerwerteste Puppe, ich wollte Ihnen nicht mehr particulares entlocken, als in einem privaten Blog üblich.

    Sollte ich zu tief in Ihr Privatleben vorgedrungen sein, so tut mit dies leid & ich entschuldige mich in aller Form.

    Dit meine ich ernst. Echt. Total.

    Als Kind der Achtziger lege auch ich Wert auf meine Daten.

  7. Schnappatmung schützt vor Keile nich!

    Dit is hier Hauptstadt! Die Stadt is hart! And so are the Einwohner!

    Mein Ersthieb: Ein blitzschnell geführter Stubser in den Puppen-Bauch!

    Und jetzt komme SIE! (:

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