Extremsport REMPLING.

In Berlin gibt’s was Neues. Auch anderswo hört man bereits davon. Die Rede ist von REMPLING. REMPLING leitet sich vom deutschen Verb „rempeln“ ab. Es kann überall ausgeübt werden, macht laut Profiremplern aber nur an sehr belebten Orten  Spaß. Für REMPLING sind keine zusätzlichen Sportgeräte und keine spezielle Kleidung notwendig. Meist wird es in Alltagskleidung ausgeübt. Alles was nötig ist, sind zwei Ellenbogen, die sich bei den meisten Sportlern zwischen Ober- und Unterarm befinden. Die Spielregeln: Beim REMPLING sind vor allem Ignoranz, Schnelligkeit und Geschicktlichkeit gefragt. Im richtigen Moment werden die Ellenbogen ausgefahren, um seine „Gegenspieler“ anzurempeln. Ziel von REMPLING ist es, möglichst viele Personen mit einem Ellenbogenschlag zu treffen. REMPLING tritt derzeit vermehrt in U- und S-Bahnen sowie in Shoppingzentren auf. Da sich der neue Extremsport  rasant ausbreitet, wird in REMPLING-Fachkreisen über die Grüdung einer eigenen Liga nachgedacht.

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Extremsport REMPLING.

23 Gedanken zu “Extremsport REMPLING.

  1. Das ist jetzt aber nichts wirklich Neues, werte Puppe.

    Dieser „Sport“ wird in Berlin schon lange betrieben. Eine Frühform ist das Fußgänger-Schisshase-Spiel: man geht aufeinander zu … und wer ausweicht, hat verloren.

    Als umgänglicher Rheinländer bin ich bisher immer ausgewichen. Aber nach 7 Jahren Berlin überlege ich, mich anzupassen.

  2. @iForia: Ich bin auch immer ausgewichen. Nicht aus Angst, sondern aus Höflichkeit. Ich konnte es nie verstehen, wenn mir z.B. zwei im Gespräch verwickelte Fußgänger entgegen liefen und einer nicht rechtzeitig ausscherrte, um dem Entgegenkommenden Platz zu machen. Mittlerweile weiß ich, meine Höflichkeit ist fürn Arsch! Meine Devise lautet jetzt: Wer rempeln will, wird angerempelt! Kräftig genug bin ich ja.
    @Puppe: Ich nenn mich jetzt:
    SC Reaktiv Rempling Berlin 2010 !!!
    Der Ligabetrieb kann anlaufen…

  3. Nicht jeder Titan ist ein Barbar! Gutmütigkeit und Friedfertigkeit stellen im grausamen Alltag meist Schwäche dar, sind außerdem Eigenschaften, die nichts mit der körperlichen Konstitution zu tun haben. Abgesehen davon, wer kann die körperliche Voraussetzung des Anderen beurteilen. Ich würde sagen, es gewinnt derjenige, der die psycholgische „Kriegsführung“ besser beherrscht… und konfliktfreudiger ist…
    Man müsste einen Lehrstuhl für Remplinglogie schaffen, um all das zu erforschen!

  4. der süden rempelt mit. wir kommen zur turnieraustragung nach berlin! zieht euch warm an. einsatz von rückenprotektoren dringend empfohlen.

    RC (rempling club) öttingers freunde – offizielle clubsprache englisch!

  5. frau kuni schreibt:

    ach dett gibt es aber bei uns schon laaange, Frau Puppe :) Und dabei sind wir doch bloß ne miefige Kleinstadt… jetzt dachte ich da kommt was mordsmäßig Gutes :)

  6. bunki: Die Bezeichnugn „Gentleman“ ist ja sehr höflich in diesem Zusammenhang. ;)

    iForia: Pogoerfahrungen? Da haben die anderen ja keine Chance. FRempling-Flashmob gibt es aufm Alex doch jeden Tag…

    alamne: Ich bezweifle leider, dass ich die richtigen körperlichen Voraussetzungen habe.

    Auge: Eine Lehrstuhl für Rempling? Ich bin beeindruckt. Werden Sie dann Ehrenprofessor?

    kat in k.: Rückenprotektoren? Sie im Süden sind wohl sehr angriffslustig, ja?

    r|ob: Schöne Disziplinen. Da sollten alle Berliner gewinnen können.

    Frau Kuni: Sie kennen das Berlin-Rempling noch nicht. Wie hier geben der Sache einen Namen.

    Skizzenblog: Wo kann ich den Schutzanzug bestellen?

  7. @Puppe: Ob ich solch einer Anstellung gerecht werde, bezweifel ich ein wenig. C-Besoldung ist nicht Alles! Freiheit ist mir mehr wert! Ich lass mich gerne treiben. Meistens gegen die Schulter meiner Gegenspieler. ;)

  8. Boscho Bauknecht schreibt:

    Ich möchte mich wirklich nicht für genannten „Sport“ aussprechen; aber es scheint mir, die Entstehung dieser Aktivität ist auf zwei andere Gruppen zurückzuführen, nämlich die „Trippler“ einerseits und die „Schleicher“ andererseits, die sich leider nicht nur durch Lahmheit – das wäre an sich ja nichts Schlimmes und deren Sache – auszeichnen, sondern auch durch konsequentes Ausüben ihrer Tätigkeit mitten im Weg anderer Leute, welche ihrerseits eigentlich effizientere Fortbewegungsarten gewählt haben.

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