Plätzchenbackdings.

Am Sonntag habe ich Plätzchen gebacken. Also vor drei Tagen. Mürbeteigplätzchen und Vanillekipferl. Die Vanillekipferl sind irgendwie nichts geworden. Über die möchte ich also gern nicht mehr sprechen. Aber es gibt auch ein Problem mit den Mürbeteigplätzchen. Sie sind fast alle. Kurz vor Weihnachten. Gut. Ein paar habe ich verschickt. Ziehen wir also ca. 10 Plätzchen ab. Aber wo um alles in der Welt ist der verdammte Rest der zwei Bleche Mürbeteigplätzchen? Mit bunten Streuseln. Ruhig, Puppe. Atmen. Ich versteh das alles nicht. Die Keksdose war prall gefüllt. Inzwischen sieht man aber schon fast den Boden durchschimmern. Das ist doch wohl nicht wahr. Und was macht dieser dämliche Kekskrümel auf meiner Tastatur? Und wieso hängt mir ein bunter Streusel im Haar? Könnte es etwa sein, dass…nun…etwa…ich selbst? Nein, nein, nein. Obwohl…
Entschuldigen Sie mich. Ich muss neue Plätzchen backen.

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Plätzchenbackdings.

24 Gedanken zu “Plätzchenbackdings.

  1. podruga schreibt:

    am rechner zu essen ist ganz, ganz übel. schlimmer noch als beim fernsehen. schaut man hin, ist der teller leer und die tüte alle. oder einem ist übel und man fragt sich, wieso eigentlich. aber ich tu’s trotzdem, immer wieder…

  2. apostelchen schreibt:

    ich denke, du musst der realität ins auge blicken.
    aber jetzt noch plätzchen backen?
    das artet doch in streß aus und stressfreie weihnachten sollten es dieses jahr doch schon werden ,oder?
    also zusammenreißen mit den plätzchen und umsteigen auf andere leckere dinge :)

  3. podruga: Fürchterlich. Man sollte sich wirklich mal zusammennehmen..aber Moment…ich habe die Plätzchen doch gar nicht gegessen… *wischt sich theatratlisch einen Krümel ausm Gesicht*

    apostelchen: Wirft mal einen Blick in die puppige Keksdose. Es gibt keine andere Möglichkeit. Es wird gebacken. Aber ich kann dich beruhigen…das ist kein Stress. Alles andere ist schon erledigt… Und ernsthaft: Ich kann meiner Familie unmöglich mit 20 Plätzchen gegenüber treten. Da werde ich ja nie wieder ernst genommen. ;)

  4. Ansku: Zwei Wochen haben die Plätzchen überlebt? Wie geht das denn?

    Blinkfeuer: Ich kugel mich nach Weihnachten rum.

    Die wunderbare Welt des Wissens: Verdunsten? Physik war noch nie mein Ding. Aber wenn Sie es sagen, wird es wohl stimmen, wenn man Ihrem Namen Glauben schenkt.

  5. Blinkfeuer schreibt:

    Verdunsten, jau. Kekse verduften ja sehr gerne, so sie noch warm sind. Nutzen hinterlistige Keksandreher auf den Keksandrehveranstaltungen zum Keksfest feste aus.
    Warm (lecker, lecker) verkaufte 250g enthalten ja noch das Wasser, das beim Erkalten* verdunstet. NEPP! Aber Ede Zimmermann, perdu..
    *Aber das Wasser, dessen Gefrieren, das Kühlverhalten.. usw frag ich so kurz vor dem Fest nicht ab, nicht an dieser Stelle, hihi.
    Neue Frage:
    Hat jemand rRum gemacht?

    1. Eins. Bitte setzen. Herr Blinkfeuer, Sie sind ja voll der Streber. Und hätte ich das alles eher gewusst, hätte ich mir gar nicht den Kopf zerbrochen, wo die verdammten Kekse sind. Und dann hätte ich auch gewusst, warum ich ein buntes Streuselchen im Haar hatte: Beim Verdunsten steigt Wasser nach oben, reißt die bunten Streusel vom Keks und sinkt später zu Boden…direkt über mir. Der Streusel natürlich mit und zack: Streusel aufm Kopp.

  6. bauchherzklopfen schreibt:

    Diese Plätzchen diffundieren irgendwie durch Luft in äh Luft oder so.
    Kann mir auch nicht erklären, wie hier 4 Bleche verschwunden sind. Einfach weg. Auch ganz ohne diese soziale Keksverschickerei. Ach, und überhaupt, Sie machen mir hier ein ganz schlechtes Gewissen!

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