Wahlwahlwahl.

Wie kommt es, dass wir uns bei der Bundestagswahl
gleich für vier Jahre festlegen müssen?

Der Handyvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren.
Aus der Wohnung kommt man in drei Monaten raus.
Den Job kann man in sechs Wochen los sein.
Klamotten oder sonstwas kann man vier Wochen lang umtauschen.
Der Joghurt ist sieben Tage haltbar.
Die Frischmilch immerhin noch vier Tage.
Und in Beziehungen und Freundschaften gibt es gleich gar keine Frist.

Warum also vier Jahre? Und was ist mit Probezeit?

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Wahlwahlwahl.

13 Gedanken zu “Wahlwahlwahl.

  1. bauchherzklopfen schreibt:

    Weil dieser Wahlkampf sonst alle 2 Jahre, 3 Monate, 6 Wochen, 4 Wochen, 7 Tage, 4 Tage oder ständig laufen würde. Es ist also alles nur zu unserem Besten, es ist alles nur zu unserem…
    ;o)

  2. Frau Sterntau: Das ist aber auch ein Durcheinander. Zum Glück verheiraten wir uns nicht mit der Politik.

    Bauchherzklopfen: Willkommen auf dem puppigen Blog. Dein Argument macht totalen Sinn. Unvorstellbar, wir müssten aller drei Monate wählen. Vielleicht sollte dennoch die Probezeit überdacht werden.

  3. pinselplins schreibt:

    Aber ich muss hier mal sagen das es mir lieber ist alle vier Jahre Wählen zu können. Denn alle zehn Jahre wäre ja wohl viel schlimmer.

    PS die Bürger von Libyen warten ja immerhin auch schon seid dreißig Jahren auf neu Wahlen. Was die wohl denken mögen?

  4. Bis zur nächsten Wahl wird es nicht so lange dauern. Denn erst nach der Wahl darf ja erst festgestellt werden, dass der Bundeswahlleiter Propaganda i.S. der Machtbesitzer betrieb, indem er real existierende Parteien nicht zuließ. Darum kommt ja auch, ganz wie im Iran, die OSZE und guckt, was die Farce soll.
    Und schwupps: Neuwahl!

  5. Ist zwar ’ne schöne Idee, das mit der Probezeit,
    aber …
    Dann hätten wir wohl nicht nur dauernd Wahlkampf,
    sondern müssten auch ständig an der Urne antanzen,
    und ob das gemeine Volk das lange mitmachen würde?

  6. Kassio: Aber ich fände es gut, wenn Menschen mehr Briefe schreiben würden. ;)

    Pinselplins: Klar…es geht immer schlimmer.

    kat in k.: Oh…nein…das wäre fürwahr nicht erstrebenswert.

    Blinkfeuer: Na Sie haben die Wahl ja wunderbar durchschaut. ;)

    Maren: Zur Urne würde ich öfter gehen, aber der Wahlkampf wäre sicher nervig.

  7. bei „Urne“ kommt mir so eine Idee. Andererseits: was bleibt uns noch, wenn wir CDU, SPD, F.D.P. usw begraben haben?
    Irgend jemand anderes da, der uns so gut regieren könnte (und wöllte!), das wir es zufrieden wären?

  8. zimtapfel schreibt:

    Je länger der Abstand von einer Wahl zur nächsten, desto länger ist – so zumindest angenommen – der Zeitraum, in dem die gewählten Politiker ihre Entscheidungen aus Gründen der Überzeugung und der Vernunft treffen, statt aus wahlkampftaktischem Kalkül. Wie gesagt, so sollte es sein. Tatsächlich gilt aber vermutlich auch bei vier- oder fünfjähriger Legislaturperiode: nach der Wahl ist vor der Wahl.

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