Manipulation

Nachdem ich heut einen erheiternden Artikel zum Thema „Verfallsdatum im Internet“ gelesen habe – wohlbemerkt im Internet – wirft sich die Frage auf, ob der Vorschlag Sinn macht, dass sich Daten im Netz nach einer bestimmten Frist tatsächlich von selbst löschen. Begründet wurde der wilde Gedanken durch die These, dass der Mensch seit Jahrtausenden ohnehin darauf programmiert sei, das meiste zu vergessen. Hoch lebe Gutenberg! Dank ihm ist das Vergessen vergessen, denn gedruckt ist gedruckt und somit nicht ganz und gar vergessen.
Klar? Nee, eigentlich nicht… Das hat schon Ahne mit Gott ausdikutiert, dass da mal janüscht klar ist.

Gott:
Dit kannste allet manipulieren, in’n Intanet: Da würdick schon ma janüscht druff jeben, wat in’n Intanet steht.

Ahne: Aba wat in’n Buch steht, dit kannste nich manipulieren, oda wat, dit jeht ja soja noch viel leichta, Gott. Sollick dir dit ma zeigen?

Gott: Dit…

Ahne: Hier, zun Beispiel. Hier is’n Buch. Und wat machick jetze?

Gott: Ej, kannste ma mein Buch liegen lassen!?

Ahne: Wat machick jetze?

Gott: Ej, hörste ma uff jefällichst, mit deinen Kugelschreiba da wat rinzukritzeln?!

Ahne: Siehste, du sagst rinkritzeln dazu, ick nennit manipulieren. Ick manipulier da einfach wat rin, in dein schönet, sauberet Buch. So, uffjepasst, schon isset manipuliert. Punkt, aus, fertisch!

(aus: Ahne: Die Erkenntnis braucht Zeit. In: Zwiegespräche mit Gott. 2007)

Advertisements
Manipulation

Erzähl' mal was...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s