Neu.

20120429-085841.jpgSie können es sich wohl denken: Hier stimmt doch irgendwas nicht. Seit Wochen…ach was…seit Monaten ist dit Frl. Puppe recht wortkarg. Nun, das liegt daran, dass es mir ein bisschen die Sprache verschlagen hat. Wissen Sie, es ist nämlich so, dass ich in nächster Zeit Spucktücher und solche Dinge kaufen werden. Und Klamotten in miniminimini für Frl. Puppe oder Herrn Puppe in der kleinsten Ausgabe. Sie verstehen?

2011.

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Sonst gab es hier immer puppige Jahreshoroskope (2010, 2009, 2008) ohne einen Blick in die Sterne und ohne irgendwelche Relevanz. Dieses Jahr ist es nur ein kurzer Gedanke zurück: 2011 war ein gutes Jahr.
Mit sehr schönen Höhen und ebenso derben Tiefen. Mit ein paar Unsicherheiten, Hoffnungen, Enttäuschungen und Zweifeln.
Mit viel Freude, Glück und Ausflipperei.
2012, ich freu mich auf dich.

Aufregend.

Das puppige Leben ist manchmal so aufregend. Zugleich aber auch so unverständlich für Mitmenschen. Beispielhaft an einem Kollegengespräch dargestellt:

Er so: “Und wo gehst du heute tanzen?”

Puppe so: “In meiner Jogginghose aufm Bett.”

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Online.

Wenn das Internet einmal im Jahr echt wird und man – theoretisch – alle Menschen anfassen kann, die man da im Netz immer so toll findet, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es komisch wird. Kommt also ein Tpy auf mich zu:

Er so: Ich kenn dich.

Ich so: Aha. Ich kenn dich nicht. Wer bist du?

Er so: Na ich kenn dich aus dem Internet.

Ich so: Bist du dir sicher?

Er so: Na klar…ich kenn dich.

Ich so: Ja…du erwähntest es bereits. Kann aber gar nicht sein. Wer bin ich denn?

Er so: Na die…öhm…also….mhh… (hingenuschelter Name)

Ich so: Das bin ich nicht. Sorry.

Er so: Ey ich kenn dich wirklich.

Ich so: (Hopsend ab)

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Umkleide.

Frl. Puppe war shoppen. Und statt Kleidung zu kaufen, hat sie Kleidung verbummelt. Typisch. Kurz vor 20 Uhr ins Geschäft reingejagt, schnell ein paar Sachen gegriffen, ab in die Umkleide und Anprobiermarathon. Was ‘ne Hitze. Und nichts passte. Alle Klamotten zusammengerafft und auf einen dieser Tische vor der Umkleidekabine geworfen. Raus da. Heim. Zu Hause angkommen die Winterjacke abgelegt und noch gedacht: Mh…irgendwas ist anders. Und wie ich so an mir herunterschaue, merke ich, dass ich keine Strickjacke mehr trage. Bevor ich in das Geschäft gegangen bin, hatte ich sie noch an. Danach offensichtlich nicht mehr. Habe also meine Strickjacke mit all den anderen, unpassenden Kleidungsstücken auf diesen Tisch vor der Umkleidekabine gelegt. Flippste aus. Ich bin ja sehr froh, dass ich keine Hosen anprobiert habe und am Ende nur besockt nach Hause gelaufen bin. Nunja…Strickjacke ist inzwischen wieder aufgetaucht, denn sie passte nicht ins Sortiment des Geschäfts und wurde deswegen zu den Fundsachen gehangen. Schön.

Himbeere.

Seitdem ich vor gut 1 1/2 Jahren auf die Geräte
mit dem angeknabberten Apfel umgestiegen bin,
hat mir eine Kleinigkeit gefehlt. Die Himbeere ist
die Lösung. Hoffentlich setzt sich das durch.

Kaffeelos.

Tag fünf ohne Kaffee. Fühle mich latent entkoffeiniert. Mutiere zudem zu einem Teebeutel der Sorte Thüringer Kräuter. Na dann.

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Taschenwurf.

Den Kauf einer neuen Tasche kann man vor manchen Menschen nur rechtfertigen, in dem man eine alte Tasche wegwirft.
Ein Kompromiss, mit dem Frl. Puppe leben kann, weil die neue Tasche ganz schön toll ist. Wie jede neue Tasche erstmal toll ist. Bis eine neue, tolle Tasche kommt. Und man eine der anderen Taschen loswerden muss. Weißte bescheid. Entschuldigen Sie mich, ich muss die neue Tasche anstarren. Toll.

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Notizbuch.

(Bildunterschrift unnötig.)

Wunschort.

Möchte gern den Ort “flippste aus” gründen. Sofort. Aus Gründen. Es wäre sehr praktisch, denn “flippste aus”, kann man ja sowohl positiv als auch negativ meinen. Wenn was Tolles passiert, jauchzt die Puppe “Yeah…flippste aus”. Ist es was Schlimmes, kommt ein genervtes “Oar nee…flippste aus”. Ein sehr praktischer Ort also. Wer möchte Einwohner von “flippste aus” werden und warum? Anmeldungen werden ab sofort angenommen.

Rollin’.

Was ich mich derzeit ernsthaft frage: Wenn man mit Veränderungen nicht mehr Schritt halten kann, überschlägt man sich dann irgendwann und rollt fortan durchs Leben? Und: Könnte man diesen Zustand als “Rock’n'Roll” verkaufen?

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Knickknack.

Ich stelle mir mein Leben ja gern als Feldweg vor. Dort laufe ich mit Strohhut, Grashalm im Mund und Blume im Zopf entlang. Manchmal hüpfe ich auch. Oder tänzel. Oder schlendere. Oft ist es auch ein Gerenne und Gekrieche. Egal wie, es geht immer in Richtung Horizont. Der Wind weht und die Sonne brennt. Deswegen der Strohhut, damit es keinen Klaps gibt. Für den Klaps sorgt das Leben. Übrigens kann jeder den Feldweg nutzen. Er ist öffentlich. Und so gibt es viele andere Strohhutwanderer. Mit einigen habe ich auf diesem Feldweg das Laufen gelernt. Und wir haben bis heute Schritt gehalten. Andere kamen von einem benachtbarten Feldweg und wir haben kurz überlegt, ob wir ein Stück gemeinsam gehen, es dann aber gelassen. Ab und zu kollidiere ich auch mit Wanderern. Dann wirbelt auf dem Feldweg ein bisschen Staub auf, bis jeder wieder seinen eigenen Weg gefunden hat. Andere sind mir regelrecht in die Arme gestolpert und schlendern jetzt mit. Mal für länger, mal für kürzer, mal für unbestimmte Zeit. Wir sind ein illustrer Haufen Strohütler.

Und dann gibt es Wanderer, die am Wegesrand stehen, in die Sonne blinzeln und bei mir einen Schalter umlegen. Es macht knickknack und irgendwas funktioniert. Wie automatisch laufen wir plötzlich nebeneinander. Das gleiche Tempo, die gleiche Gangart, die gleiche Richtung. Ich wusste lang nicht, woran es liegt und was der Grund dafür ist. Aber jetzt habe ich einen Trick: Immer wenn es knickknack macht, pausiere ich nach ein paar Metern mit dem Wanderer und hole ein Backgammonspiel raus. Zu 100 % nicken wir uns stumm an und beginnen zu spielen. Es ist wohl irgendeine Knickknackchemie zwischen Backgammonspielern.

Kaffee.

Eine Welt ohne Kaffee wäre eine verwirrende Welt.

Mexikanisch.

Dieser Montag ist gar nicht mal so schlecht, denn die Puppe ist bei Recherchen auf das hier gestoßen: Die “La-Ola-Welle” heißt im Englischen “Mexican Wave”. Wussten Sie das? Ich nicht. Werde nun den ganzen Tag kichernd mit den Armen rudern und Mexican Wave rufen.

Zum Hintergrund der “Mexican Wave”.

Notiz an mich:

Vormittags Fallübungen absolvieren. Gegen 15 Uhr dann im Chefzimmer theatralisch zu Boden gehen und anschließend vor Wärme krümmend mehrmals “hitzefrei” wimmern.

Seit 2007

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