Tea.

Die wohl schönste Teetasse der Welt gefunden.
(via fuckyouverymuch.dk)

Hüfte.

Frl. Puppe ist ja den Großteil des Urlaubs mit Essen beschäftigt. Das muss an der vielen frischen Luft liegen. Oder an diesen leckeren Kanelbulle. Habe mir als Mitbringsel ein Stück Schweden auf die Hüfte gelegt. Der Winter kommt bestimmt.

Kaffeeorgie.

Ich weiß nicht genau, warum dieser Zettel
an unseren Bürokaffeekapseln klebt, aber
es ist sicher eine irre spannende Geschichte.

Explosion.

Bisherige Tagesleistungen: Milch erst in Büroküche, dann im restlichen Büro verschüttet. Mit Müsli um mich geworfen. 2 x gestolpert. 1 x nur um weniger Millimeter eine Säule verfehlt. Deswegen schreibe ich hier heut auch nichts weiter rein, weil ich etwas Sorge habe, dass das puppige Blog wahlweise im- oder aber explodiert.
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Betrachten Sie doch so lang das Foto. Ich nenne es “Wandertasse”. Man erkennt sehr gut, dass der Kaffee über den Rand der Tasse schwappte und die Tasse anschließend auf dem Tisch spazieren ging. Sachen gibt’s. Glaubt dir kein Mensch.

Vitaminlinse.

Mandarine an Schokolinsen.
oder
Gesund vs. ungesund.
oder
Experiment: Wie lange dauert es, bis die Mandarine
den Geschmack der Schokolinsen angenommen hat? Oder umgekehrt.

Löwenzahn.

Demnächst fahre ich an einen Ort, wo es Löwenzahnaperitif gibt. LÖWENZAHNaperitif. Flippste aus. Nie wagte ich überhaupt daran zu denken, dass sowas existiert. Und nun werde ich bald an diesem Gesöff nippen. Ich weiß zwar nicht genau, warum ich deswegen so aus dem Häuschen bin, aber es wird seine Gründe haben und Sie werden davon erfahren.

Edit: Ach Herr Skizzenblog…Sie sind toll.

Gerührt.

Unfassbar. Schickt mir Stammkommentartor iForia tatsächlich eine Tasse für den neuen Job. Ich glaub’s ja nicht. Weil ich mich doch von der Tasse beim alten Job verabschieden musste. Ich bin ja ein bisschen von den Socken und gerührt. Ehrlich. Danke.

Schwierig.

Das Gefühl, wenn du dir ganz sicher bist,
dass du in deiner Tasche noch einen Kinder Riegel hast.
Und dann ist da aber keiner mehr. Möph.

Gemüt.

Als ich Samstag in der Küche stand und Himbeeren, Frischkäse, Eier, Mehl, Backpulver, Zucker und Vanille in einer Schüssel warf, alles vermengte und in kleine Förmen mit Piraten und Prinzessinnen gab, die in den Ofen schob und nach 20 Minuten Backzeit wieder herauszerrte, da…ja da wusste ich noch nicht, dass dieser leckere Muffin mir den Montag rettet, der Puppe trotz Nieselpissgraupfützenwetter ein kleines, wohliges, himbeeriges Gefühl beschert und mich mit dem seit drei Tagen andauernden Pitschpatschgeräusch versöhnt. Heute schon gehacht? Hach.


Wunscherfüller.

Das machen die doch alle mit Absicht. Manchmal glaube ich wirklich, mir steht auf der Stirn geschrieben: “Bitte verhalten Sie sich sonderbar, damit ich Material für den puppigen Blog habe.” Und dann passieren Geschichten, die mir sowieso niemand glaubt. Die ich ja selbst kaum glauben kann, weil sie viel zu schön sind. Die beweisen, dass Menschen gut sind. Vor ein paar Tagen sitze ich also mit Begleitung an der Spree auf einer Bierbank. Es ist eine Art Geschäftstermin. Irgendwie. Also jedenfalls sprechen wir kurz über Geschäftliches, damit das von der Liste gestrichen werden kann und wir einfach nur einen duften Abend zusammen verbringen können. Zuerst aber die Bestellung. Mich dürstet nach Äppelwoi, aber wir sind in Berlin und es steht nicht auf der Karte. Meine Begleitung fragt trotzdem nach und strahlend nickt der Kellner. Ein kleiner Wunscherfüller. Er spurtet los und lässt sich eine Weile nicht blicken. Als er wieder an den Tisch kommt, hat er wirklich alle Hände voll. Ein Bier für meine Begleitung, das mal ein Radler werden wollte. Macht ja nix. Und ich? O-Ton Kellner: “Passen Sie auf. Wir hatten leider nur total lauwarmen Apfelwein. Hat niemand gekühlt. (Er drückt mir eine Flasche lauwarmen Apfelwein in die Hand.) Den nehmen Sie mal schön mit nach Hause, stellen ihn kalt und genießen ihn dann. Geht aufs Haus. Ich habe Ihnen stattdessen ein Glas Chardonnay mitgebracht. Der muss aber bezahlt werden. Wohl bekomm’s.” Jetzt mal ehrlich. Das hält doch kein Mensch aus. Das ist ein bisschen wie unter eine Wolke zu stehen, aus der es den ganzen Tag lang Glück regnet und man schaut mehrmals in den Himmel und ist immer froh, dass die Glückswolke noch da ist.

Unnötig.

Erst denkste, dass alles ganz schön gut ist.
Und dann halbiert sich deine Gabel.

Kaffee.

Eine Welt ohne Kaffee wäre eine verwirrende Welt.

Montagspolka.

Ich dingse wieder…Sie wissen schon…dingsen…öh…arbeiten. Gar nicht mal so einfach. Nach drei freien Wochen. Meine Augen sind schon ganz müde von der Bildschirmstarrerei. Kamen mir doch in Schweden meist nur Wälder, Wiesen, Seen und Holzhäuser vor die Linse. Und diese Bürohockerei. Ich lechze nach Natur. Nun. Das wird alles wieder. Bis dahin erheitert mich die Polkaschokolade. Wir haben Spaß. Die Schokolade und ich.

Hafen.

Keks, Kakao, Mac, Hafen.
Schweden ist gut.

Pause.

Jeder sollte eine Freundin haben, die pünktlich zur Mittagspause ein Picknick kredenzt. Mit Baguette und Würstchen und Ei und Salzstreuer und Salat und Blattpetersilie und Gurke und Tomate und Käse und Ananas und Süßigkeiten und Apfelschorle und Wasser und juter Laune und überhaupt. Ein einziges riesiges Mittagsyeah schallte durch die Stadt.
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Flippste aus.

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