Beim Lesen versinken. Das puppige Spezialgebiet. Morgens in die Bahn gesprungen, irgendeinen Sitzplatz ergattert, Buch aufgeschlagen, gelesen. Kurz vor der Zielhaltestelle Buch zugeklappt, mal um mich geschaut und meiner Kollegin, die mir wohl seit Beginn der Fahrt gegenüber saß, ins grinsende Gesicht geschaut. Ich blende meine Umgebung beim Lesen anscheinend vollkommen aus. Sie hat mich die ganze Zeit beobachtet und durch husten auf sich aufmerksam gemacht. Nun…man kennt sich ja.
Das Buch ist übrigens zu empfehlen. Nicht nur, weil Sie darin versinken werden, sondern weil es sich lohnt. Zwar fand ich den Anfang etwas stockend und auch zwischendurch gibt es immer wieder langatmige Passagen, aber dann findet sich alles zusammen und plötzlich macht jedes Wort Sinn.
Bücher, die Sinn machen, mag ich ja besonders… :)
(Steht auf dem Wunschzettel.)
Ja das kenne ich auch – bei Dir kann ichs mir auch bildlich vorstellen… ;o)
Das Buch ist wirklich großartig! Das perfekte Buch für Herbst, Kaffee, Couch…
Das kenn ich! :-) …also nicht das Buch, sondern das Versinken
Wortteufel: Auf dem Wunschzettel? Aber nicht für Weihnachten, wa? Is’ ja erst November. ;)
DonMatze: Bin auch bereits mehrere Haltestellen zu weit gefahren, aber zum Glück nicht auf dem Weg zur Arbeit. ;)
pampashase: Dann lies mal das Buch. :)
ich hab ein bisschen gebraucht um zu versinken, aber dann die nacht durchgelesen – ich hab nur eine s-bahn station bis zur arbeit, das reicht leider nie zum lesen. zum schlaf nachholen allerdings auch nicht :)
Geht mir ganz genauso, stellenweise langweilig, aber lohnt sich total! Am Schluss war ich stellenweise auch so gefesselt, dass ich nichts mehr um mich herum mitbekommen habe und dazu braucht es bei mir dann doch etwas. Bin sehr leicht abzulenken, leider auch beim Lesen.
kat in k.: Eine S-Bahn Station bis zur Arbeit? Beneidenswerter Katzensprung.
Ansku: Am Schluss habe ich die Seiten nur so weggeschnurpst und dann kam dieses Ende….argh…verdammt.
Ja, das Ende… Wie kann man nur so ein Ende schreiben. Das ist doch nicht fair dem Leser gegenüber!
Nunja…da Ende hat mich erst verwirrt, aber dann doch milde gestimmt. Sie macht das, was sie schon immer gemacht hat: Anderen Gutes tun.
Ohja, das kenne ich auch. Beides: das Versinken und Ausblenden, und das Buch. Ein tolles Buch, was einem manchmal wirklich schwer macht, einen aber am Ende belohnt.
Nein wirklich ein unterhaltsames Buch.