In der Hoffnung, dass unter den Mitlesenden ein Botaniker, Gärtner, Pflanzenfreund oder grüner Daumen zu finden ist, stelle ich mal folgende Frage in den Raum: Was um alles in der Welt ist mit diesem Baum nicht in Ordnung?
Sehen Bäume in der Großstadt neuerdings so aus? Ist das ein hipper Baum in Berlin Mitte? Ist das ein Schutzmechanismus gegen was auch immer? Hat er die Baumstachelpest? Ist es ansteckend?

Du wirst es nicht glauben,
aber selbiges habe ich heute auch mit großen Augen betrachtet und rumgerätselt was das sein könnte???
Ich vermute, es ist ein Pilz. Oder so eine typ. Baumkrankheit … Bin gespannt, ob es jemand weiss :-) .
Sieht jedenfalls total eklig aus, brrrrrrrrrr
Ich würde tippen, dass das etwas kokonartiges ist, in dem irgendeine Brut von Pfuibah heranwächst.
Aber ich bin ja auch traumatisiert: Ich habe heute Spinnen(nester) vor meinem Fenster entfernen dürfen – meterdicke Gänsehaut inklusive!
(flüstert)
Hartnäckiges Spinnengetier stirbt, wenn man es mit einer Mischung aus Spiritus, Essigessenz und Spülmittel besprüht …
Conni: Also schon mal nichts Berlintypisches. Irgendwie auch erleichternd.
Anj: Saueklig.
Buchstäblich: Da drin wächst was? Na hoffentlich nicht. Nicht das mein Weg zur Maloche bald von kleinen Baumtierchen übersät ist. Spinnennester sind wahrhaftig ein Albtraum. Ihr Mischung klingt wildentschlossen…
ich bin kein botaniker, aber gesehen habe ich das schon öfter.
Nachdem ich meinen guten Kumpi Onkel “Google” befragt habe, würde ich einen Lösungsvorschlag anbieten.
Es könnte sich um sogenannte Pflanzengallen handeln.
“Gallen sind zeitlich und örtlich begrenzte Wachstumsreaktion an Pflanzen die durch artfremde Organismen ausgelöst werden. Es gibt weltweit ca. 15.000 unterschiedliche Gallen. Gallenverursacher sind Algenpilze, Schlauchpilze, Ständerpilze, Brandpilze, Bakterien, höhere Pflanzen (Mistel) und vor allem Tiere.
Zu den tierischen Gallenerreger gehören Fadenwürmer, Milben, Insekten (Gallmücke, Gallwespe, Gallläuse).” (http://www.baumportal.de/bp_gallen.htm [27.06.08 09:35])
Die Bilder (hinter der URL) weisen zumindest eine Ähnlichkeit zu dem hier gezeigten auf.
Und jetzt Entwarnung! Von Spinnen stand da nix (obgleich ich den Rest auch nicht so toll finde)
… so denn, genug Bildung am Morgen
Nachtrag: ne noch bessere Seite http://www.pflanzengallen.de/ …
… nu aber Schluss
to01: Das scheint es ja überall zu geben.
ParOle: Das botanische Wissen tropft ja nur so. Vielen Dank für die Fülle an Informationen und das dazugehörige Bildmaterial. Lecker ist die Angelegenheit nicht, aber ich bin froh, dass im fotografierten Blatt keine Tierchen wohnen. *Pflanzenkundesonderpreis überreich*
Mein Mutter wüsste bestimmt auch was das ist. Aber sie hat leider keinen Internetzugang und kennt deinen Blog nicht. ;)
Ja, das hat aber auch große Vorteile, wenn Eltern die Blogs nicht kennen und mitlesen, weil sie meinen, was zu verpassen…
Die Dinger an dem Blatt sehen jedenfalls sehr komisch aus. So habe ich es noch nie gesehen. Aber manchmal haben Blätter so kleine braune oder schwarze Punkte an der Unterseite. Das sieht auch nicht unekliger aus.