David Gray: Please forgive me (if I act a little strange)
David Gray: Please forgive me (if I act a little strange)
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I put KNALL in verknallt.
und
I put S.EX in Museumsexponat.
und
I put MAGENTA in Magentablette.
Und Sie so?
Veröffentlicht in So isses., aha - 2.0, sprachlich | 41 Kommentare »
…denn irgendwann liegen wir alle in diesem kleinen Loch und unsere Lieben schenken uns Blumen, die wir nicht mehr selbst ins Wasser stellen können.
Veröffentlicht in So isses. | 10 Kommentare »
Veröffentlicht in So isses., foto, seitenwind, urban | 15 Kommentare »
Grafiker sind Grafiker, weil sie grafisch gut arbeiten.
Texter sind Texter, weil sie gut texten.
Sie sollten sich aber nicht gegenseitig die Welt erklären.
Grafiker: Kannste mal den Text ändern? Der ist zu lang fürs Layout.
Texter: Dann mach das Layout anders. Bei diesem Text ist jedes Wort wichtig.
Grafiker: Ach komm. Da wimmelt es doch nur so von Füllwörtern.
Texter: Das soll so sein. Nimm doch da rechts im Layout den Schwung etwas raus, dann ist auch mehr Platz für den Text.
Grafiker: **** Grmpf.
Texter: **************
Veröffentlicht in So isses., maloche, sprachlich | 11 Kommentare »
Das Wort “Schritttempo” möchte man bei Zugreisen nicht unbedingt hören.
“Schritttempo” und “zurück zum Startbahnhof” sind noch schlimmer.
Habe Nahrungsmittel rationiert. Vertraue keiner Fahrtrichtung mehr.
153 Minuten “Zugverzögerung” muss man erstmal schaffen.
Liebe Bahn, klar bin ich mit Süßigkeiten zu bestechen, aber deine Unpünktlichkeit ist doch im Prinzip trotzdem Scheiße.
Schon mal 7 1/2 Stunden für 380 km gebaucht? Flippste aus.
Veröffentlicht in So isses., unterwegs | 25 Kommentare »
Veröffentlicht in Geständnis einer Puppe, So isses., damals, foto, urban | 14 Kommentare »
In Berlin gibt’s was Neues. Auch anderswo hört man bereits davon. Die Rede ist von REMPLING. REMPLING leitet sich vom deutschen Verb “rempeln” ab. Es kann überall ausgeübt werden, macht laut Profiremplern aber nur an sehr belebten Orten Spaß. Für REMPLING sind keine zusätzlichen Sportgeräte und keine spezielle Kleidung notwendig. Meist wird es in Alltagskleidung ausgeübt. Alles was nötig ist, sind zwei Ellenbogen, die sich bei den meisten Sportlern zwischen Ober- und Unterarm befinden. Die Spielregeln: Beim REMPLING sind vor allem Ignoranz, Schnelligkeit und Geschicktlichkeit gefragt. Im richtigen Moment werden die Ellenbogen ausgefahren, um seine “Gegenspieler” anzurempeln. Ziel von REMPLING ist es, möglichst viele Personen mit einem Ellenbogenschlag zu treffen. REMPLING tritt derzeit vermehrt in U- und S-Bahnen sowie in Shoppingzentren auf. Da sich der neue Extremsport rasant ausbreitet, wird in REMPLING-Fachkreisen über die Grüdung einer eigenen Liga nachgedacht.
Veröffentlicht in So isses., Sport, urban | 22 Kommentare »
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Ich hätte mal wieder Lust auf Backgammon. Und auf Fotografie. Besonders auf Lomographie. Und auf Tee. Mit frischer Minze. Und auf selbstgemachte Eierkuchen mit Apfelmus. Und ich möchte einen ganzen Tag in der Horizontalen verbringen. Ich würde auch gern mal wieder telefonieren, ohne zu faul zum Sprechen zu sein. Ein Tag ohne Menschen wäre auch okay, da ich gerade Tausende davon um mich habe. Entspannt Musik hören, die nicht von Blaskapellen kommt, fänd ich auch gut. Vermutlich waren das erstmal alle wichtigen Wünsche. Ach ein Wunsch geht noch: Ein freier Tag.
Veröffentlicht in Geständnis einer Puppe, damals, foto, maloche | 10 Kommentare »
Ein Wahnsinnsgespräch. Betonung liegt auf Wahnsinn.
Ich so: Kannst du das mal bitte drucken:
XY: Ich soll das drucken?
Ich so: Ja. Kannst du bitte Dokument ABC drucken.
XY: Ich soll das jetzt drucken?
Ich so: (bereits etwas irritiert) Ja. Jetzt.
XY: Ich druck jetzt also das Dokument.
Ich so: Das wäre doch fein.
XY: So. Es geht los.
Ich so: Dufte.
XY: Welches Dokument?
Ich so: (genervt) Na ABC.
XY: Ich soll also ABC jetzt drucken?
Ich so: (sehr irritiert) Machst du Scherze?
XY: Nein. Ich druck das jetzt also.
Ich so: Sehr gut.
XY: Achtung es druckt.
Ich so: Ja…das höre ich.
XY: Es kommt aus dem Drucker raus.
Ich so: Ja…das sehe ich.
XY: Soll ich noch was anderes drucken?
Ich so: Nein danke. Ich hab in drei Stunden Feierabend. Da schaffen wir es leider nicht mehr, eine weitere Seite auszudrucken.
Manchmal…also manchmal möchte ich gern platzen. So richtig mit knall und peng.
Veröffentlicht in So isses., dialog, maloche | 14 Kommentare »
Es gibt Kunden. Und es gibt Kunden. Jene Kunde, die einen entweder zur Verzweiflung bringen oder dafür sorgen, dass der Büroalltag gerettet ist. Kürzlich hörte ich am Telefon eine Kundin im Papierkorb kramen, als ich sie nach einer bestimmten Telefnonummer fragte. Nunja. Man steckt halt nicht drin.
Kürzlich las ich mich auf der Seite www.kunden.ausderhoelle.de fest und lag lachend unterm Puppentisch. Hier eine Kostprobe:
Veröffentlicht in aha - 2.0, maloche | 15 Kommentare »
Veröffentlicht in So isses., foto, seitenwind, urban | 10 Kommentare »
Erinnern Sie sich noch an dit jelbe Ding da am Himmel? Dit imma so hell war? Wissense noch? Ick glob, wir nannten es Sonne. Dit war janz dufte für dit Jemüt und die Laune und och für den Teint. Na jedenfalls schien dit von Zeit zu Zeit. Dit ging früh uff und abends unta. Konnte man sogar die Uhr danach stellen. Verrückt. Früher. Ick hab dit jelbe Ding seit ner Weile nich’ mehr jesehen und hab mir schon jewundert. Bin ick nich die Eenzige. Sogar der Tagesspiegel ist janz stutzig jeworden und hat sich mal schlau jemacht.
Ick glob’s ja nich. 12 Tage? Damit sei jar der Trübsalsrekord von 1964 jebrochen. Und dit Schlimmste: Dit jeht so weita. Och die nächsten Tage wird dit jelbe Ding sich nich blicken lassen. Also wennse die nächsten Tage schlechte Laune oder so haben, sagense, dit is wegen der Sonne. Die is’ nich da.
Quelle: Tagesspiegel
Veröffentlicht in So isses., damals, urban | 20 Kommentare »