Psst, die Puppe is’ mal kurz wech.
P.S. “Toi toi toi” und über die Schulter spuck nach Südwesten.
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Psst, die Puppe is’ mal kurz wech.
P.S. “Toi toi toi” und über die Schulter spuck nach Südwesten.
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Bekenntnis: Ich schaue verdammt nochmal kein Ger.ma.ny’s Next To.pmo.del!
Erkenntnis 1: Ich bin stolz darauf!
Erkenntnis 2: Ich werde mich morgen früh wieder nach Wattebällchen für die Ohren sehnen, weil die Kollegen alle über die letzte Sendung schwatzen. Argh! Bitte um eine Ger.ma.ny Next To.pmo.del-freie Zone!
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Was für ein Krach in meinem Kopf. Ihr lieben Gedanken, könntet ihr auch leise durch das Hirn poltern? Vielleicht könntet ihr euch für den Verlauf des Tages zu Gedankenfetzen verkleinern, dann lenkt ihr mich nicht so ab. Ihr seid wahrhaftige Egoisten…immer im Vordergrund stehen wollen. Aber heut abend trickse ich euch für ein paar Stunden aus, denn ich bin hier und während die Berliner Symphoniker mir Mozart auf die Ohren geben, seid ihr gefälligst ruhig.
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Einakter.
Ort: Bad Muskau | Hochzeit | Hitze | 80 Gäste
Personen: Absatzschuhe | Puppe | Frl. Resignation | Ballerinas
——————
Puppe: Kleid und Frisur sitzen. Wo sind die schicken Absatzschuhe?
Absatzschuhe: Hier unten! Puppe..in der Tasche. Hol’ uns endlich raus. Wir wollen Deinen Füße nur Gutes.
Puppe: Ich trau’ euch nicht über den Weg. Kein Stück trau’ ich euch.
Absatzschuhe: Du hast keine Wahl.
Puppe: Doch. Die Ballerinas.
Absatzschuhe: Wir sind aber schicker.
Puppe: Stimmt. Na dann los. Und wehe ihr seid unbequem. Dann gibt es kein zweites Mal für uns.
Absatzschuhe: (schlüpfen an die Puppenfüße)
Puppe: Man seid ihr eng.
Absatzschuhe: Quatsch, lauf los.
Nach 15 Minuten Fußmarsch zum Standesamt: 6 Blasen!
Puppe: Ihr Biester.
Absatzschuhe: Haha.
Puppe: Ich verachte denjenigen, der Absatzschuhe erfunden hat.
Rückweg.
Frl. Resignation: Na Puppe. Jeht’s jut?
Puppe: Nich’ so richtig. Schön, dass du endlich da bist.
Frl. Resignation: Zieh’ die Treter aus!
Absatzschuhe: Verschwörung!
Frl. Resignation: Schnauze da unten.
(Puppe zieht die Schuhe aus, holt aus und schaut Richtung Neiße.)
Frl. Resignation: Ruhig, kleine Puppe.
Puppe: (lässt den Arm mit den Schuhen sinken)
Ankunft im Hotel.
Puppe: (zu Absatzschuhen) Ihr habt’s verrissen. (ruft) Ballerinaaaas! Bei Fuß.
-Ende-

Szenenfoto
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Rock und Flip Flops. Wohooo!
Dear summer, don’t you dare to fool me this year!
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…ist der Tag neutral. Das stört mich ja schon mal. Ich mag keine neutralen Tage…die Puppe bittet um ein Highlight, aber flott. Fassen wir zusammen:
Pro: Bereits fünf Minuten nach dem Erwachen ein Telefonat geführt.
Contra: Leider keine Zeit gehabt.
Pro: Die Sonne scheint.
Contra: Ich sitze im Büro fest.
Pro: Wieder Sektbrunch im Büro.
Contra: Es hat nicht für einen Schwipps am Vormittag gereicht.
Pro: Morgen ist endlich Freitag.
Contra: Heute aber leider erst Donnerstag.
Pro: In der Mittagspause kann Puppe im Park entspannen.
Contra: Aber nur eine Stunde.
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Die Puppe und das Telefon sind auf mehrere Stunden miteinander verschmolzen. Ich hätte gern einen kleinen Knopf im Ohr mit Standleitung.
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Zirkuswelt ich komme. Na gut, für den Zirkus reicht es vielleicht nicht, aber nach einem Jahr Pause hat die Puppe das Diabolo wieder surren lassen. Was für ein Klang. Was für ein Gefühl, wenn das Diabolo aus der Luft zurück auf die Schnur saust. Was für eine Gehirnakrobatik, sich die alten Tricks ins Gedächtnis zu rufen.
Zuerst lag das Diabolo eher schüchtern auf der Decke und wurde von Ani als Tisch miss.bra.ucht genutzt. Als ich leise Hilferufe unter der Last des Papptellers hörte, habe ich es befreit und es durfte das tun, was es am besten kann: fliegen, hüpfen und…öhm..runterfallen. Und auch Ani hat gezockt:
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Heut ist Brückentag. Ein Tag, der eine Brücke vom Feiertag an einem Donnerstag hin zum Wochenende schlagen soll. Aber nicht für die Puppe. Die darf nämlich nicht rauf auf die Brücke. “Zugang für arbeitende Bevölkerung gesperrt!” steht da auf dem Brückenschild. Na gut.
Das die Menschheit Brückentage liebt, zeigte sich heut früh bereits in der U-Bahn. Ein Kurzzug fuhr ein. Ich sehe es förmlich die Listen in der U-Bahn-Planungsstelle (oder so): Brückentage sparen Waggons. Ach wisst ihr, es hätten ruhig noch zwei Wagen weniger sein können. Die paar Berliner, die heut früh 8.30 Uhr unterwegs waren, hätten locker in einen Wagen gepasst. Und dabei hätten sie noch ihre Beine hochlegen können. In der S-Bahn das gleiche Trauerspiel: Gähnende Leere. Doch dann kam doch völlig unerwartet ein Nicht-Brückentag-Highlight: Die Schale mundgerechter Melonenstücke, die noch letzten Montag von 1,25 Euro auf 1,50 Euro hochgeschraubt wurde, kostete heute unglaubliche 1,20 Euro. Das verstehe wer will.
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Das war es nun - mein erstes Bloggertreffen. Hui…auf dem Weg dahin dachte ich noch: “Schon komisch, sich mit Fremden zu treffen. Was redet man denn da?” Aber dann nahm ich nach einem kurzen “Hej..ich bin die Puppe” Platz und alles lief von selbst. Mich beschlich das Gefühl, mit den Mädels links, rechts und gegenüber von mir schon öfter in einer Kneipe gesessen zu haben, aber halt: das war doch das erste Mal. Bloggen verbindet anscheinend. Dieses neumodische Zeugs.
Liebe Anika, vielen Dank für die Idee “Blogpiepel”. Gern wieder!
Anika: Macht euch alle mal ein name tag.
Puppe: Ich mach mir ein Namensschild.
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Heut isses so weit. Noch ein paar Stunden malochen und dann ab zum Blogpiepel. Wat bin ich uffjeregt. Wie es wohl sein wird, die Schreiber hinter den Blogs zu treffen. Wie es war und wer beim Kickern gewonnen hat, wird baldigst berichtet.
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Liebe Unbekannte,
Sie standen heut an der Kasse im Kaufhaus XY hinter mir und suchten ganz offensichtlich meine Nähe. Kaum ein Blatt Papier hätte mehr zwischen uns gepasst, doch dabei kannten wir uns gar nicht. Für eine Fremde sind Sie mir mächtig auf die Pelle gerückt und ich möchte Sie bitten, beim nächsten Mal etwas mehr Abstand zu halten. Das nennt man dann Anstand. Die Sache ist nämlich die, liebe Unbekannte: Nur weil Sie mir fast auf den Rücken springen, heißt das nicht, dass sich der Prozess des Wartens und Bezahlens beschleunigt. Auch gab es keine Möglichkeit des Ausweichens meinerseits, denn der einzige Fluchtweg zu meiner Linken war durch eine Säule versperrt. Ich freue mich aber für Sie, dass sie in Ermangelung eines massiven Einkaufswagen auf die Idee kamen, mir mit ihren Schuhspitzen in die Hacken zu treten und ihre Tasche in meinen Rücken zu pressen. Ich entschuldige mich sehr dafür, Ihnen im Weg gestanden zu haben.
Herzlichst,
Ihre Puppe
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Pro: Die Lieblingskollegin hat am Wochende eine magische Altersgrenze geknackt und begießt das heute mit Sekt am frühen Nachmittag.
Contra: Der Melonenverkäufer meines Vertrauens hat dreist den Preis für eine Schale mundgerechter Melonenstücke mit ‘nem Plastikgäbelchen um 25 Cent hochgeschraubt.
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Heute ist Tag der Ausnahme. Und die Ausnahme besagt diesmal, dass ich beim Projekt 52 ein Bild für zwei Themen einreiche.
Grunsätzlich habe ich das Foto für das Wochenthema “Mein Hobby” geplant. Die Puppe liest! Immer und überall! Selten verlasse ich das Haus ohne Buch und dann auch nur, weil ich es vergessen habe. Ich bin allerdings kein Parallelleser, sondern lese brav ein Buch nach dem anderen, damit ich jedem Werk die volle Aufmerksamkeit widmen kann.
Aber eigentlich passt das Bild auch zum Wochenthema “Geheime Orte”, denn nirgends kann man sich mehr verstecken als in Büchern. Tür zur Außenwelt zu und Kopfkino an.
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Warum leben die mir liebsten und wichtigsten Menschen 280 km, 243 km und 374 km von meiner Behausung entfernt? Nicht, dass ich mir das ausgesucht hätte. Es ist einfach so passiert und ich kann nichts dagegen tun. Und das Schlimmste: Wenn ich eine Strecke verbessere, verschlechtern sich die anderen zwei.
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