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Bekanntmachung.

Achtung! Lauscher aufgesperrt. Es gibt ein neues puppiges Projekt. Und das kam so:
Die Puppe geht gern ins Theater. Leider weiß ich nicht, ob hier theaterbegeisterte Leser dabei sind. Sind welche dabei? Bitte mal kurz die Hand heben. Na jedenfalls habe ich mir überlegt, dass ich Sie nicht mit Blogbeiträgen über verschiedene Theaterstücke nerven muss. Stattdessen gibt es nun…*Trommelwirbel*…..*tammtamm*…*Tusch*…das THEATERFROLLEIN. Ein neues, kleines, feines Blog. Noch ganz jung, frisch und unverbraucht. Dort wird es ab sofort immer was zu lesen geben, wenn ich eine  Theaterkarte ergattert, Platz genommen und auf die Bühne gestarrt habe. Ick freu mich auf ihren Besuch. Der Vorhang ist ab sofort geöffnet.
Spielplan: www.theaterfrollein.wordpress.com

*Fremdwort*

Technicker: Also das ganz einfach. Wir machen das so, dass wir *Fremdwort* und dann *Fremdwort* mit *Fremdwort* verbinden, um *Fremdwort* zu erhalten. So kann jeder *Fremdwort* dieses *Fremdwort* sehen. Wenn das nicht klappt, könnten wir auch noch *Fremdwort* testen. Oder wir besorgen *Fremdwort* inkl. eines *Fremdwort*, damit würde *Fremdwort* das andere *Fremdwort* steuern. Wie finden Sie das?

Puppe: Ich bin Geiteswissenschaftlerin.

Techniker: Oh.

Puppe: Ja.

Techniker: Und nun?

Puppe: Machen Sie einfach all das, was nötig ist, damit es funkioniert. Und hauen Sie mich mit den Kosten nicht übers Ohr. Rechnen kann ich nämlich.

 

Mittagskampf.

Großstadtspatzen. Wirste verrückt.
Bei jedem Bissen ein Gezwitscher.
Manchmal schauen sie auch verschämt
zu Boden und tun so als wär’ nix.

(Handyspenden werden entgegen
genommen. Dann klappt’s auch
mit scharfen Bildern.)

verdreht.

Die Puppe fiel in zwei Pfützen. Zuerst in die Erste und weil ich daraus nicht gerlernt habe dann noch in die zweite Pfütze. Natürlich nicht direkt hineingefallen, aber so fühlte es sich an. Die Pfützen waren viel tiefer als vermutet. Ach…was erzähle ich Ihnen das. Das liegt bestimmt daran, dass sich heut meine Welt dreht. Schneller als sonst. Spürbar dreht. Verstehen Sie? Ein Schwindel. Schwindelig.

montäglich.

Mich dünkt, diese Woche wird nur aus Montagen bestehen.

Montag
Dienstag Montag
Mittwoch Montag
Donnerstag Montag
Freitag Montag
Samstag
Sonntag

2010 naht.

2010Erste.
Kalender 2010 gekauft.
Und im Januar schon drei
herzerwärmende Termine eingetragen.

Schwierige Wörter.

Es gibt Wörter, die kann ich einfach nicht richtig schreiben. Handschriftlich kein Problem, aber über die Tastatur kommen merkwürde Dinge raus.

Aus Radio wird immer (auch eben schon wieder) Radion. Wirklich immer!
Aus Orangen wird zu 90% Organen.
Aus Buffet wird meistens Buffett. Ist auch treffender mit tt wie fett. Aber nunja.

Birdie.

Solche Dialoge entstehen nur, wenn beide Dialogpartner Disc Golf spielen. Wer noch nicht weiß, was Disc Golf ist, liest hier nach. Komische Wörter (Birdie, Drive, Putt) bitte mit dem Zusatz Disc Golf bei Google erfragen.

Puppe: Habe meinen ersten Birdie geworfen.

Paul Laub: JEHAAA. Wo?

Puppe: Auf der eins. Sche.iß Drive aber dann ein richtig langer Putt. Mit der Roc.

Paul Laub: Viehisch.

Puppe: Wie Sau.

(P.S. Lachen Sie nur. Aber fangen Sie mal mit diesem Discgolfen an und dann sprechen wir weiter. Wegen der Sucht und so.)

Begrifflichkeiten.

Die Mauer ist zwar nun schon seit 20 Jahren UND einem Tag weg, aber es gibt Wörter, die werden erhalten. Gestern in einem benachbarten Netzwerkdings wahre Goldstückchen aufgeschnappt. Diese Madame war auch ganz groß dabei.
Alles fing an, weil Frl. Puppe schrieb:
Das Beste an der Wende:
Die strohigen Apfelsinen sind nun saftige Orangen.

Und dann ging es los. Hier mal eine Zusammenfassung der schönen Wörter von früher…damals…vor 1989…oder auch einfach nur Wörter aus der Kindheit…wer kann das schon noch so genau unterscheiden.

Also früher gab es zum Frühstück Brötchen, die wir in den Muckefuck dittschen konnten. Frisch gestärkt fuhr man mit dem Klappfahrrad in den Intershop und hat sich vom Zeugniswestgeld Pfeiflutscher gekauft. Manch einer kaufte sich auch seinen ersten gelben Mettscher und hat den kurze Zeit später auf der Brücke spazieren gefahren, von wo aus er unter großem Geschrei direkt in den Fluss sürzte. Ein frühzeitliches Drama. Am Abend gab es Brot mit Harte Wurst. Was nicht aufgegessen wurde, wickelte man in Silberpapier oder verstaute es in einer Plastedose. Manchmal gab es auch Speiseeis aus dem Froster. Gebastelt wurde mit Klebeband und nicht mit Tesa oder mit Leim und nicht mit Kleber. Manche hielten eine Kiwi auch für eine  Kartoffel mit Haaren und andere bissen in eine ungeschälte Kiwi ausm Westpaket und beschwerten sich über das pelzige Obst.

Steine.

Wenn heut alle vom Mauerfall sprechen, warum nicht auch die Puppe? Ja, warum eigentlich nicht. Genug Gedanken dazu hat man ja. Gänsehaut bei Bildern der Grenzöffnung ist auch vorhanden. Dann die Erkenntnis: Es ist gar nicht so einfach. Das Schreiben. Über die Mauer. Und deren Fall.

Erster Gedanke: Würde die Mauer noch stehen, hätte Vieles im puppigen Leben nicht stattgefunden.
Zweiter Gedanke: Wie kann ich zwei Lebensläufe miteinander vergleichen, von denen der Eine nie stattgefunden hat?
Dritte Gedanke:
Zum Glück ist diese Mauer weg.

Zeit.

zeitÖfter mal die Zeit anhalten.

Lebkuchenmampf.

puppe_naschtIch weiß zwar nicht genau, wie Herr Skizzenblog
herausgefunden hat, dass ich gestern tatsächlich
den ersten Lebkuchen des Jahres verspeist habe,
aber er hat ein tolles Bild dazu gezeichnet.
Danke.

zwiespältig.

Gestern prahlte ich noch damit, Weihnachtsdeko getreten zu haben.
Heute arbeite ich bereits emsig an einem Weihnachtskalender.

Zum Verkloppen der Puppe bitte hinten anstellen.

24 Stunden.

Gedanken der letzten 24 Stunden

  • Kann man sich jeden Tag aufs Neue in Kaffee verknallen?
  • Riesige Weinachtssterndeko in Berlin entdeckt. Heimlich dagegen getreten. Nun sehr befreites Gefühl.
  • Rosa Sekt. *hicks*
  • Bahn verpassen ist der neue Morgensport.
  • Entfernungspatientenbeisteherin.

Versunken.

igelBeim Lesen versinken. Das puppige Spezialgebiet. Morgens  in die Bahn gesprungen, irgendeinen Sitzplatz ergattert, Buch aufgeschlagen, gelesen. Kurz vor der Zielhaltestelle Buch zugeklappt, mal um mich geschaut und meiner  Kollegin, die mir wohl seit Beginn der Fahrt gegenüber saß, ins grinsende Gesicht geschaut. Ich blende meine Umgebung beim Lesen anscheinend vollkommen aus. Sie hat mich die ganze Zeit beobachtet und durch husten auf sich aufmerksam gemacht. Nun…man kennt sich ja.

Das Buch ist übrigens zu empfehlen. Nicht nur, weil Sie darin versinken werden, sondern weil es sich lohnt. Zwar fand ich den Anfang etwas stockend und auch zwischendurch gibt es immer wieder langatmige Passagen, aber dann findet sich alles zusammen und plötzlich macht jedes Wort Sinn.

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